• SIT 2015 – “Stuttgart 31 – Stadt der Zukunft”

Die Stadt der Zukunft ist Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse. 2050 werden nach wissenschaftlichen Untersuchungen etwa 70% der Menschen in Städten leben. Die Gesellschaft wird bunter, dynamischer, weltoffener, multikultureller, so Prof. Dr. oec. Gondring am 09.06.2015 bei SIT 2015. Der öffentliche Raum ist das Gesicht der Stadt und die urbane Landwirtschaft ein Trend. Eine stadtverträgliche Mobilität und eine integrierte Stadtentwicklung sind die Zukunft, führt er fort. ECOPOLIS – die Stadt der Zukunft mit einer sozialen, funktionalen Durchmischung und Community.

Der zweite Experte Frank Peter Unterreiner, Verfasser des Immobilienbriefs und mir ist danach eins klar – Stuttgart ist eine Metropol Region und wir brauchen einen Master-Plan für die Entwicklung der Metropol Region Stuttgart. Auch er spricht von Lösungen für unterschiedliche Lebensmodelle und die Zusammenführung der umliegenden Städte.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön spricht “Zur Entwicklung des Einzelhandels aus Sicht der Handelsforscher” “Menschen kaufen – gute Gefühle. Einzelhändler müssen aktiv werden, was tun.” Die Zielgruppen sind vielschichtiger den je von den digital natives bis hin zu den digital immigrants, wollen alle bedient werden. Die Chance der Warenhäuser: Emotionen und Erlebnisse verkaufen. Der urbane lifestyle: pop up stores

Uwe Stuckenbrock beschreibt Stadtentwicklung in Stuttgart hautnah: “Rosenstein – Gedanken über eine Verfassung für das Entwickeln dieses neuen Stadtteils” Nur ein faszinierendes Zitat: “Nicht das Kapital bewegt, sondern Menschen.” Wie verläuft eine gesamtheitliche, strategische Projektentwicklung, dass beschreibt er an dem Stuttgarter Beispiel.

Der abschließende Vortrag zum aktuellen Forschungsprojekt der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart, sowie von mir mit Spannung erwartet: “shared economy/shared space/shared life” ein kurzer allerdings einprägsamer Einblick von Katharina Kögelberger, die stellvertretend für Prof. Mark Blaschitz, sprach. Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Diese Vorträge motivieren mich nachhaltig und beschreiben eindeutig, dass wir mit einer zukunftsfähigen Projektplanungen all diese Aspekte berücksichtigen müssen. Auf Grund des Flächenmangels sind Bestandsimmobilien weiter zu betreiben, jedoch mit baulichen Methoden für die neuen Nutzungsformen nachhaltig zu entwickeln, dass ist mein Standpunkt. Shared spaces bieten einer Vielzahl von jungen Unternehmen, der Kultur- und Kreativwirtschaft, jung und alt, die nach neuen Lebensformen streben, neue räumliche Dimensionen. Bei den von kornblumenblau immobilienberatung modellierten Projekten betrachten wir im Rahmen der Machbarkeitsstudie diese Modelle: pop up stores, temporary concept, shared spaces bis hin zu Coliving. Wenn Sie interessiert sind mitzugestalten, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf.

 

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